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Doc Martens - Dauerkult

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Unter den in den 1970er und 80er Jahren geborenen können wohl nicht wenige von sich behaupten, mindestens einmal in ihrem bisherigen leben einen Schuh der Marke Dr. Martens ihr Eigen genannt zu haben. Docs, wie die Schuhe der Marke Dr. Martens auch liebevoll von ihren Trägern genannt werden, sind dabei nicht nur Schuhe - sie sind Lebenseinstellung, Ausdruck von Gefühlen und Weltansichten und es schmerzt hier mehr als bei anderen Accessoires, wenn sie irgendwann untragbar und kaputt sind.

Die „For Life“ Serie aus dem Hause Dr. Martens ist das Realität gewordene Qualitätsversprechen der Marke: Dem Käufer dieser Schuhe wird lebenslang Reparatur und sogar Austausch garantiert - welcher Hersteller vertraut seinem eigenen Produkt heute noch so sehr, dass er eine solche Maxime raushaut?

Wer hats erfunden?
Erfunden wurden die Docs tatsächlich von einem deutschen Arzt: Dr. Klaus Märten entwarf den ursprünglichen Stiefel, der über die Jahre zwar verbessert und leicht verändert wurde, seine bekannten Eigenarten aber bis heute behielt: die robuste Sohle, die gelbe Naht und 8 Schnürlöcher sind auch heute Erkennungsmerkmale der Doc Martens. Die Entwicklung des Schuhs hatte einen ganz persönlichen Grund: Dr. Märtens wollte seinen gebrochenen Fuß entlasten und fertigte eine Luftkissen-Sohle an, die bis heute Erkennungsmerkmal der Docs werden sollte.

Die Gründer verkauften Ihre Idee recht bald nach England, wo sie ihren eigentlichen Aufstieg und Hype erlebten. Anfangs als robuste und sichere Arbeiterschuhe, später als Symbol der Popkultur, des Nicht-angepasst-seins, des Zeitgeists. Bis heute werden Docs generationsübergreifend und fern jeglicher gesellschaftlicher Grenzen getragen. Ob klassisch schwarz, auffälligem Neon oder im angesagten Blümchen-Muster: Docs bleiben